MigrAlp

Migration und Integration in Nord- und Südtirol

Projektdauer: November 2008 bis Oktober 2011

Das Projekt MigrAlp hat sich zum Ziel gesetzt Migration in Nord- und Südtirol zu analysieren und vergleichen, um anschließend Indikatoren für eine gelungene Integration auf lokaler Ebene zu erstellen und Empfehlungen für bessere Integrationspolitiken zu geben. Parallel dazu werden durch ein Planspiel  zum Thema „Antidiskriminierung und Vielfalt" Jugendliche sensibilisiert um einer in Zukunft veränderten Gesellschaft aufgeschlossener gegenüber zu treten.

  • MigrAlp erforscht regionale und lokale Migrationsphänomene durch eine Studie einzelner Gemeinden, beschreibt Integration in ausgewählten Bereichen (Arbeit, Wohnen, Familie, Schule, Freizeit...) und vergleicht die Daten zwischen Nord-und Südtirol.
  • MigrAlp bietet den lokalen Verwaltungen eine praktische Anwendung der Studienergebnisse durch Integrationsindikatoren.
  • MigrAlp versucht Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenzuwirken und setzt dabei auf Sensibilisierung von Jugendlichen durch die Rollenspiele
  • MigrAlp versteht sich als Forschungs- und Informationsportal, das Daten und Studien anbietet, die Öffentlichkeit informiert und Politik und Verwaltung durch Handlungsempfehlungen unterstützt.

 

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Projektflyer



bookcover_EURAC_240pxMigration in Südtirol und Tirol.
Analysen und multidisziplinäre Perspektiven
Roberta Medda-Windischer, Gerhard Hetfleisch, Maren Meyer (Hrsg.)

Bozen: EURAC research 2011, 414 pages, graph.
ISBN: 978-88-88906-68-3 (german)
ISBN: 978-88-88906-89-0 (italian)

Die multidisziplinäre Artikelsammlung betrachtet Migration aus Drittstaaten nach Südtirol und Tirol mit dem Ziel regionale Besonderheiten und Herausforderungen heraus zu kristallisieren. Das erste Kapitel gibt einen Einblick in das Diversity Management Südtirols und in die Migrationsdebatte Österreichs bevor es sich historischen und demographischen Entwicklungen, rechtlichen Grundlagen und der sozialen Dimension von Migration zuwendet. 
Der Band beinhaltet auf Interviews basierende empirische Analysen sozialer Netzwerke und untersucht die Situation von MigrantInnen und Personen mit Migrationshintergrund in den Bereichen Wohnen, Zugang zum Arbeitsmarkt und die Nutzung öffentlicher Institutionen. Ein Beitrag über die Rolle der Menschenrechte und des Minderheitenschutzes als Schlüssel eines Integrationsmodells das Vielfalt respektiert und zugleich den sozialen Zusammenhalt sichert. 
Mit den Worten Rainer Bauböcks, Autor des Vorwortes: „Die Autoren haben einen Vergleich zwischen zwei Regionen angestellt, die einerseits durch eine gemeinsame Geschichte und regionale Identität verbunden sind, sich andererseits aber genau deswegen auch dramatisch unterscheiden. [...] Die Fülle des hier vorgelegten Materials ist beeindruckend und die kontrastierenden Einwanderungsprofile Tirols und Südtirols werden überaus deutlich."

Mehr Infos unter auf der Homepage der Europäischen Akadamie EURAC.

Partner:

EURAC research
ZeMiT – Zentrum für MigrantInnen Tirol

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Das Projekt MigrAlp wird von Interreg IV Italien-Österreich mitfinanziert.