Wohnen und Migrationsgesellschaft in Tirol

ZeMiT führte 2010 das EIF- Projekt „Integrationsindikatoren und -monitoring im regionalen Kontext – Schwerpunkt Wohnen in Tirol“ durch. Die Ergebnisse des Projekts stehen hier auf unserer IMZ (Informations- und Monitoringzentrum für Migration und Integration in Tirol) Homepage zur Verfügung.
Wohnen_O_DorfThemenschwerpunkte des Projekts waren einerseits die Wohnsituation von Menschen mit Migrationshintergrund in Tirol und andererseits die Wohnungvergabepraxis in ausgewählten Tiroler Gemeinden. Die Wohnsituation wurde in Kooperation mit Mag. August Gächter vom ZSI - Zentrum für Soziale Innovationen mittels einer Sonderauswertung des Mikrozensus untersucht. Acht Tiroler Gemeinden wurden telefonisch zu ihrer Wohnungsvergabepraxis befragt. Darüber hinaus wurden im Zuge des Projektes bestehende Empfehlungen für die lokale Wohnraumpolitik aus dem Nationalen Aktionsplan für Integration und dem CLIP Netzwerk (Cities for local Integration for Migrants) erhoben und durch Erfahrungen aus dem Projekt ergänzt.
Die Projektstudien, eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse, einen Bericht über Stadtteilbegehungen in Innsbruck sowie "Empfehlungen für die lokale Wohnraumpolitik" finden Sie hier. Eine Präsentation der Studie erfolgt am 6. April vor dem Integrationsbeirat des Landes Tirol.
Pressebericht:  "pdf Umstrittene Quoten für Migranten" (3 Seiten, pdf, Tiroler Tageszeitung vom 4.4. 2011)
Onlineversion: "Inoffizielle Quoten für Migranten"
Zusatzinformation: Die 75.000 in Tirol lebenden AusländerInnen teilen sich in drei Gruppen: 38.000 AusländerInnen aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat, 25.000 Drittstaatsangehörige mit langfristiger Aufenthaltsberechtigung (mehr als 5 Jahre Daueraufenthalt), 12.000 Drittstaatsangehörige ohne langfristige Aufenthaltsberechtigung.
Update 09.05.2011: TT online: Mietzinsbeihilfe: Vor Klage wegen Diskriminierung