Migrants mobility

Migrant´s mobility (PROGRESS)

Projektdauer:

März 2010 bis September 2011

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Ziel des transnationalen EU-Projekts "Migrant´s mobility" ist die Erhebung von Möglichkeiten zur Arbeitsaufnahme für Personen mit Drittstaatsangehörigkeit in der Europäischen Union. Viele Menschen ohne EU-Staatsbürgerschaft sind in den Mitgliedsstaaten der EU geboren, genießen aber aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit nicht die vollen Rechte wie EU-BürgerInnen. In diesem Fall etwa die Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit. Das Projekt möchte die Ressourcen von MigrantInnen (hier Drittstaatsangehörige) aufzeigen und Möglichkeiten entwickeln, wie Arbeitsmobilität für diese Personengruppe in der Europäischen Union aussehen könnte bzw. mit welchen national-rechtlichen Rahmenbedingungen "transnationale" ArbeiterInnen konfrontiert werden.

Vorgangsweise:

Arbeitsgruppen aus den vier an dem Projekt teilnehmenden Ländern Deutschland, Schweden, Niederlande und Österreich treffen sich und erarbeiten die rechtlichen Rahmenbedingungen für Personen mit Drittstaatsangehörigkeit bzw. Personen mit dauerhaftem Aufenthalt. MigrantInnen und Unternehmen sollen gleichermaßen über die Möglichkeiten transnationaler Arbeitsmobilität informiert werden. Dazu werden in den 4 teilnehmenden Ländern "Job mobilty days" organisiert.
Der betreffenden Personengruppe soll auf EU-Ebene eine Stimme gegeben werden, damit die Hindernisse und eingeschränkten Möglichkeiten für Personen mit Migrationshintergrund thematisiert und in einem nächsten Schritt abgebaut werden können. Eine Basis dafür bildet etwa die Richtlinie zur "Rechtsstellung langfristig aufenthaltsberechtigter Drittstaatsangehöriger" der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2003, die allen Personen ohne Staatsangehörigkeit aus einer der 27 EU-Mitgliedsstaaten nach fünfjährigem ununterbrochenen Aufenthalt sowie ausreichendem Einkommen und Krankenversicherung eine verbesserte Rechtsstellung zuweist.
Zwischen den schwedischen, niederländischen, deutschen und österreichischen ProjektpartnerInnen soll ein Netzwerk entstehen, in welchem best-practise-Modelle ausgetauscht, Schwachstellen und Hürden thematisiert und Änderungsvorschläge für politische EntscheidungsträgerInnen formuliert werden. Personen mit Drittstaatsangehörigkeit in den teilnehmenden Ländern sollen durch das Projekt in ihren Rechten und Bedürfnissen unterstützt und informiert werden.

Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite: www.migrantsmobility.de


Flyer:
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pdfFLYER: Migrant's Mobility - Arbeitsmobilität in der EU für Drittstaatangehörige mit Daueraufenthalt-EG

Projektpartnerorganisationen:

Türkische Gemeinde Deutschland - TGD (DE)
Nederlands Centrum Buitenlanders - NCB (NL)
Turkiska Riksförbundet (SE)
Zentrum für MigrantInnen in Tirol - ZeMiT (AT)

Interessante Infos:

pdfPräsentation: Arbeitsmarktmobilität von Menschen mit Drittstaatsangehörigkeit in der EU - Rechtliche Rahmenbedingungen in Österreich  Erste Ergebnisse des transnationalen EU-Projekts "Migrant´s mobility", Innsbruck, April 2011

Arbeiten in einem anderen EU-Land - Ihre Rechte im europäischen Ausland
(Webseite der Europäische Kommission)
EURES - das europäische Portal zur beruflichen Mobilität

Zusammenfassungen der EU-Gesetzgebung: Rechtsstellung von langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen

Richtlinie 2003/109/EG des Rates betreffend die Rechtsstellung der langfristig aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörige

Veranstaltung:

Einladung_mm_webMigrant's Mobility Day am Sonntag, den 19. Juni 2011
15 bis 19 Uhr im Rapoldipark (Pradl) in Innsbruck

ZeMiT hat zum informativen Migrant's Mobility Day eingeladen und
war mit einem großen Migrant's Mobility Infostand am Fest zum Weltflüchtlingstag vertreten.

Wir konnten viele Menschen im persönlichen Gespräch erreichen, Infomaterial verteilen
und das Thema "Arbeitsmobilität in der EU für Drittstaatangehörige mit Daueraufenthalt-EG"
einer breiten Gruppe von MigrantInnen nahebringen.


Das Projekt "Migrant´s mobility" wird aus Fördermitteln der Europäischen Union im Rahmen des Programms "PROGRESS" (2007-2013) mitfinanziert.

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    Arbeitsmarktmobilität von Menschen mit Drittstaatsangehörigkeit in der EU - Rechtliche Rahmenbedingungen in Österreich
Erste Ergebnisse des transnationalen EU-Projekts "Migrant´s mobility", Innsbruck, April 2011Projektdauer:
März 2010 bis September 2011