Diskriminierung melden

Migrationsgeschichte gemeinsam sammeln und bewahren

Vertreter:innen von Museen, Archiven und Wissenschaft diskutierten bei der diesjährigen Jahrestagung des Österreichischen Netzwerks für Migrationsgeschichte intensiv mit Vertreter:innen migrantischer Selbstorganisationen aus Graz. Gastgeber waren diesmal das Graz Museum und Jukus. Im Mittelpunkt standen Fragen nach dem Umgang mit migrantischer Geschichte und Erinnerung: Wie dokumentieren migrantische Selbstorganisationen ihre eigene Geschichte? Unter welchen Bedingungen können Kooperationen mit Museen und Archiven gelingen? Welche Veränderungen sind notwendig, damit migrantische Erinnerungen gesammelt, bewahrt und vermittelt werden können?

Die Tagung machte deutlich, dass es noch viele Baustellen auf dem Weg zu einer migrations-inklusiven Erinnerungskultur gibt. Die Bedingungen von Zusammenarbeit und Teilhabe müssen in einem gemeinsamen Weg zusammen mit betroffenen Akteur:innen definiert werden. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Diskussionen werden nun im Netzwerk zusammengetragen und dokumentiert.

Weitere Informationen:
www.migrationsgeschichte.at