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Weitere Highlights der Ringvorlesung Lehren aus 10 Jahren Flucht

Die Ringvorlesung „Remembering 2015: Lehren aus 10 Jahren Flucht“ geht in die entscheidende Phase

Unter der Organisation von Helga Ramsey-Kurz und dem Forschungsschwerpunkt Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte diskutieren internationale Expert:innen über Erinnerung, Diskurse und Zukunftsperspektiven von Flucht und Migration. Die Veranstaltungsreihe widmet sich den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Nachwirkungen der Ereignisse von 2015. 
Hier die letzten spannenden Termine, die sich von Rhetorikanalyse über Musik bis hin zur Archivarbeit erstrecken.

Veranstaltungsdetails:

Soweit nicht anders angegeben (Ausnahme: Montagsfrühstück), finden alle Gastvorträge an der Universität Innsbruck statt:

  • Zeit: Jeweils 17:15–18:45 Uhr
  • Ort: Universität Innsbruck, HS 3, Innrain 52d (GEIWI-Hörsaaltrakt)

Dienstag, 25.11.2025: Andreas Oberprantacher (Institut für Philosophie, Universität Innsbruck) beleuchtet in seinem Vortrag The “Great Replacement” — a Rhetorical Manoeuvre of the New Right die populistische Rhetorik und ihre Rolle bei der Mobilisierung gegen Migration.

Montag, 01.12.2025: Montagsfrühstück im Literaturhaus am Inn: Remembering 2015 — Erinnerungsräume 10 Jahre (nach) der Flucht. Dieses Forum für strategische Langsamkeit thematisiert sich verschiebende Sprachen, Räume und Erinnerungen im Exil.

Dienstag, 02.12.2025: David Herd (University of St. Andrews) setzt sich mit dem Thema Against Expulsion auseinander und diskutiert die politischen Praktiken und ethischen Implikationen von Ausweisung und Vertreibung.

Dienstag, 09.12.2025: Christina Hollomey-Gasser (ZeMiT Innsbruck) gibt in ihrem Vortrag Flucht sammeln: Erfahrungen aus dem Dokumentationsarchiv Migration Tirol Einblicke in die Herausforderungen der Archivierung von Flucht- und Migrationsgeschichten, um diese der Vergessenheit zu entreißen.

Dienstag, 16.12.2025: Lukas Gahleitner-Gertz (asylkoordination österreich) widmet sich dem Thema  Staatliches Versagen und aktive Zivilgesellschaft im Jahr 2015: Geschichte eines Kampfes um Deutungshoheit. Dieser Termin beinhaltet zudem ein aktuelles Update zur Asylrechtslage (Mindestsicherung, Familienzusammenführung, etc.).

Dienstag, 13.01.2026: Wolfgang Gratzer (Universität Mozarteum Salzburg) spricht über Ohne Hymne keine Staatsbürgerschaft: Musik und Migration und beleuchtet die Rolle von Musik und kultureller Identität in Migrationsprozessen.

Donnerstag, 20.02.2026: Ruth Wodak (Universität Wien und University of Lancaster) präsentiert eine Diskursanalyse mit dem Titel „Festung Europa“ und „Festung Österreich“ – die schamlose Normalisierung rechtspopulistischer und rechtsextremer Diskurse über Asyl und Migration